
Von April bis Dezember hatte der Pop-Up-Store von The Goods Club an der Zwischennutzung Tramhaltestelle Triemli seine Türen geöffnet und Kundinnen und Kunden mit einer spannenden Auswahl an Lebensmitteln begeistert. Der Store war mehr als nur ein Laden: Er war ein Ort der Nachhaltigkeit, Innovation und Sensibilisierung.
Vorher
Pop-UP an der Tramhaltestelle Triemli
Die Verkehrsbetriebe Zürich hat Projekt Interim mit der Zwischennutzung eines Pop-up-Lokals an der Tramhaltestelle Triemli in Zürich beauftragt. Neben der Verkaufsfläche bietet die Zwischennutzung Lagerräume und sanitäre Anlagen. Das Objekt kann auf Wochen- oder Monatsbasis gemietet werden.
Nacher
Erfahrung von THE GOODS CLUB
Der Pop-Up-Store war ein wichtiger Test für das Konzept von The Goods Club. Dabei wurde nicht nur die Kundenakzeptanz erprobt, sondern auch wertvolle Erkenntnisse gewonnen, die bei der Weiterentwicklung der Value Proposition halfen. Dieses Projekt legt die Grundlage für zukünftige Vorhaben.
In den kommenden Monaten wird The Goods Club mit Snackboxen für Firmenkunden und einem Onlineshop neue Wege gehen, um die Mission für nachhaltige Lebensmittellösungen weiter voranzutreiben.
Die bisherigen Ergebnisse sprechen für sich. Seit der Eröffnung konnten mehr als 18.000 Lebensmittel gerettet werden, die andernfalls im Abfall gelandet wären. Gleichzeitig hat der Pop-Up-Store viele Menschen in der Nachbarschaft für die Themen Food Waste und Nachhaltigkeit sensibilisieren können und zu einem bewussteren Umgang mit Lebensmitteln inspiriert.
Das Sortiment des Pop-Up-Stores war dabei so vielfältig wie nachhaltig. Es umfasste Produkte wie Saucen, Getränke, Snacks, Convenience-Produkte und Gewürze, zuletzt sogar bio Gemüse aus der Region.
Die Lebensmittel hatten eines Gemeinsam: Aus verschiedenen Gründen konnten sie nicht mehr im regulären Handel verkauft werden. Oft handelt es sich um Überbestellungen von Grosshändlern, Produkte mit kurzer Haltbarkeit oder Artikel, die aufgrund von Sortimentsänderungen aussortiert wurden.
Jede Woche gab es neue Produkte zu entdecken, denn das Sortiment wechselte regelmässig. Dabei wurden die Preise bewusst sehr tief gehalten, sodass alle Menschen unabhängig vom Einkommensniveau die Möglichkeit hatten, nachhaltig einzukaufen und gleichzeitig aktiv gegen Food Waste vorzugehen.